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Rezension: Zeige deinen Style von Aimee Song

Zeige deinen Style von Aimee Song Buchcover

Es wird längst Zeit, dass ich meine Reading List mit der Rezension über Zeige deinen Style von Aimee Song füttere. Aimee bloggt auf Song of Style (einer der Blogs, die man ziemlich schnell entdeckt) und füttert mehrmals täglich ihren Instagram Account. Und um den geht es hauptsächlich in dem Buch, aber alles der Reihe nach.

Zeige deinen Style von Aimee Song

Zeige deinen Style – Optimiere deine Instagram-Fotos und mache dein Leben zum ultimativen Schaufenster – von Aimee Song (Verlag: m-vg Verlag), Softcover, 208 Seiten, circa 14,99 Euro, erschienen am 10. April 2017

Als ich damals mit dem Bloggen anfing, landete Song auf Style direkt auf meine Leseliste (das war im Jahr 2013), später auch ihr erfolgreicher Instagram Account @songofstlye. Als sie das Buch geschrieben hat, zählte sie bereits 3,3 Millionen Follower (heute sind es schon um die 4,6 Millionen). Unglaublich, oder? Als ich das Cover auf Instagram gesehen haben, wusste ich gleich, dass mich das Buch interessiert. Mit dem Kauf habe ich etwas gewartet, denn es gibt seit ein paar Monaten auch eine deutsche Auflage (ist für mich einfach entspannter zu lesen).

Wie bei meiner letzten Rezension über #TheFashionBlog von Anouk Jans startet auch Zeige deinen Style von Aimee Song mit einer Einleitung, wobei das nicht ganz richtig ist. Erst gibt es ein Vorwort von Diane von Furstenberg, bevor Aimee erzählt wie sie überhaupt Bloggerin wurde und wie beziehungsweise warum sie Instagram für sich entdeckt hat.

Das Buch ist etwas für Instagram Neulinge, die gerade erst frisch mit der App anfangen. Genauso gut ist es für „alte Hasen“ wie mich, denn ich konnte viel lernen. In erster Linie haben mich die einzelnen Kapitel dazu inspiriert mir noch mehr Mühe zu geben. Zunächst artete es so aus, dass mir Lust auf Instagram gehörig verging. Warum? Weil ich so viel besser machen kann. Ich merkte allerdings schnell, dass sich die Tipps nicht von heute auf morgen umsetzten lassen. Es gehört viel Übung dazu. Gerade schöne und professionell Fotos sind kein leichtes Kinderspiel – insbesondere, wenn man noch einem anderen Beruf nachgeht.

Zeige deinen Style von Aimee Song EinblickZeige deinen Style von Aimee Song Inhaltsverzeichnis

Die einzelnen Kapitel und was du dort lernen kannst

Im erste Kapitel „Instagram – erste Infos“ geht es um das Fotografieren mit dem Handy allgemein und um das Erstellen deines Benutzers. Selbst hier konnte ich schon richtig viel lernen. Ein paar Einstellungen hier und dort und das Fotografieren fällt klappt schon viel besser, denn ein Handschnappschuss mit dem mit einer Spiegelreflexkamera in nichts nachstehen. Was ich vorher auch nicht unbedingt bedacht habe: Eine zusammenhängende Geschichte in meinem Grid zu bilden. Dazu geht das dritte Kapitel „Eine Geschichtenerzählerin werden“ im Detail drauf ein.

Vorher gibt es ein zum Buch gleichnamiges Kapitel über das Bearbeiten von Fotos. Speziell gibt es Tipps zum #ootd und dem Selfie. Im vierten Kapitel „Findet und vergrößert euer Publikum“ geht Aimee auf #Hashtags, Tagging und Mentions ein. Es geht auch um die Konversation und um das Timing. Im letzten Kapitel „Instagold“ auf das Geld verdienen. Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Kapitel auch für all diejenigen, die nicht mit Instagram ihren Lebensunterhalt verdienen wollen, aber dort die Postings konsumieren. Was jedoch fehlt sind Aussagen zur Kennzeichnung. Das war damals wohl ein noch nicht so umstrittenes Thema wie heute, wobei es aus rechtlicher Sicht keinen Sinn gemacht hätte, dass Aimee Tipps gibt, die dem jeweiligen Recht entsprechen.

Fazit über Zeige deinen Style von Aimee Song

Ein sehr inspirierendes Buch mit tollem Bildmaterial! Wer es schafft die Tipps und Tricks umzusetzen, der wird garantiert erfolgreicher sein als jemand der es nicht macht. Mir fällt es ehrlich gesagt schwer all die Dinge im echten Leben umzusetzen. Meiner Meinung nach braucht es dafür Zeit, die ein normaler Alltag kaum hergibt. Aber es muss ja nicht gleich das Zeil sein, einen Instagram Account mit Millionen Follower ins Leben zu rufen. Für mich steht der Spaßfaktor weiterhin im Vordergrund.

Was ich mir das Buch für @thessignature wünsche? Einen Austausch mit dir. Gleiches gilt natürlich für den Blog. Erst der Austausch mit dir macht die Sache besonders. Meinungen austauschen, Tipps teilen, Inspiration liefern oder einfach nur einen schönen Tag wünsche. Bei Instagram erwische ich mich ehrlich gesagt auch, dass ich vermehrt „nur“ durchscrolle und maximal ein Herz für ein schönes Foto hinterlasse. Das Lesen der Bildunterschriften bleibt vermehrt auf der Strecke. Das liegt wohl auch an der Zeit, die wir haben. Davon haben wir alle zu wenig, oder?

Letztendlich ist das Buch für Instagramanfänger als auch für Accounts geeignet, die die App schon länger nutzen. Zudem sind Einband und die Bilder großartig. Es inspiriert dazu, den eigenen Account noch schöner zu gestalten und zeigt die Möglichkeiten auf, auch alltägliche Dinge mit Pfiff zu präsentieren. Von mir gibt es ein Like!

Neugierig geworden? Dann empfehle ich dir die Leseprobe, die eine sehr guten Einblick in der Buch gewährt.

Kanntest du Aimee Song und ihren Blog/Instagram Account bereits?
Hast du schon von dem Buch gehört und davon, dass es eine deutsche Auflage gibt?
Was hältst du von solchen Büchern allgemein?

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24 Comments

  • Reply
    Carrie
    18. August 2017 at 5:48

    Ich hab das Buch überall gesehen, doch jetzt weiß ich dank dir endlich worum es darin geht. Hört sich sehr interessant an

    • Reply
      Saskia
      18. August 2017 at 16:47

      Das freut mich 🙂

  • Reply
    Mai
    18. August 2017 at 9:52

    Das stimmt, jeder kennt Song of Style 🙂
    Habe noch nie vom Buch gehört und ich glaube ich könnte durch das Buch sooo viieel lernen!
    Danke dir für das Review.
    Liebe Grüße,
    Mai von Monpipit

    • Reply
      Saskia
      18. August 2017 at 16:48

      Auf jeden Fall. In dem Buch gibt es viele Tipps und man merkt wie viel Mühe man sich für einen Account geben muss, damit er aussieht wie ihrer.

  • Reply
    L♥ebe was ist
    18. August 2017 at 17:41

    ohh das Buch sollte ich mir auch mal genauer anschauen! ich finde ja das Cover macht viel her und die Fotos auch 🙂
    und wie ich sehe nutzt du auch ein PEN von Olympus … die ist toll oder?!

    komm gut ins Wochenende,
    ❤ Tina

    • Reply
      Saskia
      19. August 2017 at 8:03

      Oh ja. Die Bilder sind alle so schön und ich konnte tatsächlich einiges lernen. Mit der PEN habe ich mich noch nicht so richtig beschäftigt. Ich muss mit ihr noch warm werden. Habe sie insbesondere für den nächsten Urlaub, weil das mit der großen Spiegelreflex immer so unpraktisch ist und ich dachte, dass die kleine eventuell eine gute Alternative sein kann. Mal schauen 🙂

  • Reply
    Mrs Unicorn
    19. August 2017 at 15:03

    So ein schöner Beitrag und tolle Bilder. Bin nun sehr gespannt auf das Buch.

    Liebe Grüße und ein traumhaftes Wochenende!
    Celine

    • Reply
      Saskia
      20. August 2017 at 6:47

      Dankeschön! Das wünsche ich dir auch.

  • Reply
    nathalie
    19. August 2017 at 15:12

    in das buch wollte ich auch schon immer mal reingucken 🙂
    und tolle bilder sind das geworden!
    LG*

    Nathalie

    • Reply
      Saskia
      20. August 2017 at 6:48

      Danke. Mir hat es sehr gut gefallen, weil auch die Bilder im Buch so großartig sind.

  • Reply
    Shades of Ivory
    19. August 2017 at 15:12

    Das Buch habe ich auch schon Monate daheim liegen, aber ich bin noch nicht ganz bis zum Ende gekommen. Wie bei dir hat es mir auch erstmal die Lust auf Insta verdorben und ich habe noch nicht ganz raus, wie man die ganzen Tipps im Alltag beherzigen soll. Erscheint mir zwar alles durchaus logisch und das Konzept ist klar, nur an der Umsetzung hapert es eben.
    Oh, hast du dir die Olympus jetzt auch gekauft? Ich finde sie super.

    • Reply
      Saskia
      20. August 2017 at 6:50

      Bei dir habe ich es sogar zuletzt entdeckt gehabt und habe es mir dann direkt bestellt. Vorher hatte ich es dann doch wieder aus den Augen verloren. Genau das ist das Problem. Vollzeit lassen sich all die vielen Tipps sicher umsetzen. Aber so nebenbei? Mit normalem Vollzeitjob? Da kommen einfach nicht so viele schöne Fotos raus und schon gar keine Story über mehrere Bilder. Die Olympus war ein Geburtstagsgeschenk 🙂 Ich möchte mir unbedingt noch ein Objektiv mit Festbrennweite zulegen und muss mit ihr ganz dringend noch üben, damit die nächsten Urlaubsbilder auch was werden.

  • Reply
    Melanie
    19. August 2017 at 15:45

    Das Buch habe ich ja ebenfalls gelesen, ich finde es ganz gut als Inspirationsquelle.
    Die olympus hatte ich bis vor wenigen Tagen auch, tolle Kamera. Leider hab ich sie selbst zerstört

    Liebe Grüße
    Melanie

    • Reply
      Saskia
      20. August 2017 at 6:52

      Das finde ich auch. Wie man bestimmte Dinge auf Fotos und in einer zusammenhängenden Story festhalten kann, fand ich sehr spannend. Ich habe da eher kein Konzept was ich nach dem Buch ziemlich blöd finde. Oh nein. Das ist ja ärgerlich.

  • Reply
    Jana
    20. August 2017 at 20:39

    Ich habe auch schon mal überlegt, ob ich mir das Buch kaufen soll. Allerdings habe ich bei den Bewertungen oft gelesen, dass das Buch eher was für Neulinge ist, da man viele Tipps mit der Zeit sowieso schon kennt. Jetzt hast du mich aber doch wieder neugierig gemacht, vielleicht werde ich dem Buch mal eine Chance geben! 🙂

    Liebe Grüße,
    Jana

    • Reply
      Saskia
      21. August 2017 at 5:36

      Das kann man so pauschal nicht sagen. Ich nutze die App ja auch schon ewig und wusste vieles nicht, wobei ich mir bei dir gut vorstellen kann, dass du einiges sowieso schon beachtest. Am meisten profitieren natürlich Neulinge davon, aber ich konnte auch viel lernen (oder auch nicht, weil sich vieles für mich persönlich einfach nicht umsetzen lässt).

  • Reply
    Kristina Dinges
    20. August 2017 at 21:35

    Ich finde Bücher total klasse. Muss leider gestehen, dass seitdem ich blogge ich kaum noch Bücher lese. Ich finde den Austausch auf einem Blog/Account auch besonders wichtig. Das Buch hört sich wirklich interessant an und ich könnte mir gut vorstellen es zu lesen.

    Liebe Grüße Kristina

    • Reply
      Saskia
      21. August 2017 at 5:37

      Meine Zeit dafür hängt auch am seidenen Faden. In manchen Wochen klappt es besser mit der Lesezeit. Entweder ist es richtig schön und ich lese draußen auf dem Balkon oder es regnet und ich mache es mir auf der Couch gemütlich. Das sind meistens meine Lese-Momente mit einem Buch.

  • Reply
    Jessy
    21. August 2017 at 13:03

    Das Buch habe ich auch zu Hause und mag es sehr gerne. Solche Bücher sind immer tolle Inspirationsquellen und genau das Richtige für ein gemütliches Herbstwochenende bei schlechtem Wetter.

    Liebe Grüße, Jessy

    • Reply
      Saskia
      22. August 2017 at 5:15

      Das stimmt. Ich habe die meistens Seiten auf dem Balkon gelesen oder abends im Bett. Aber bei Herbstwetter auf dem Sofa ist es besonders schön.

  • Reply
    Jenni (instagram: travelfoodie9 )
    21. August 2017 at 15:33

    Das Buch klingt ja ganz interessant. Ich kenne auch den Feed von Aimee, aber ich persoenlich bin nicht so ein grosser Freund von den riesigen „perfekten“ Accounts. Ich mag lieber kleinere Feeds, wo nicht jedes Bild redaktionell geplant wird und fuer jeden Post ein professionelles Fotoshooting veranstaltet wird. Ich finde es schoener, wenn auch mal spontane, „unperfekte“ Bilder im Feed sind. Da vermisse ich wirklich das Insta wie es fruher war. Naja, aber ich kann schon verstehen, dass wenn man damit sein Geld verdient, man natuerlich einen anderen Anspruch hat und dafuer ist das Buch sicher hilreich. Finde Deinen Instagram Account uebrigens sehr schoen und schau mir auch immer gerne Deine stories an.

    • Reply
      Saskia
      22. August 2017 at 5:17

      Danke! Ich finde umperfekte Bilder auch gar nicht so wild. Die Instastories, wo ich hauptsächlich zwischendurch einen Schnappschuss poste, werden ja auch immer professioneller. Teilweise sehen sie aus wie kleine Doku-Filme. Grundsätzlich ist ja nichts daran falsch, dass schöne Bilder gepostet werden. Nur die Arbeit hinter so einem Bild kann einfach nicht jeder umsetzen.

  • Reply
    Tina Carrot
    5. September 2017 at 23:22

    Liebe Saskia,

    ich muss mich an dieser Stelle noch einmal für den Buch-Tipp bedanken! Wegen deiner Empfehlung habe ich es ja für meinen Urlaub als Strandlektüre gekauft und ich fand es toll, es hat mich inspiriert und ich kann es ebenfalls jedem (von Neulingen bis alten Hasen) empfehlen.

    Zum Thema Kennzeichnung: das wäre zwar gut gewesen, aber im englischsprachigen Raum ist ja nochmal eine ganz andere Rechtslage. Was mich aktuell bei Instagram stört? Man kann nun schon bezahlte Kooperationen angeben, jedoch können das nur die, die einen blauen Haken habe. Ich meine – und was ist mit mir? Ich würde auch unglaublich gern gut und richtig kennzeichnen und dann wird einem seitens Instagram einfach nicht die Möglichkeit dazu gegeben…hoffentlich ändert sich das noch! 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    • Reply
      Saskia
      7. September 2017 at 5:38

      Schön, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat. Hinsichtlich Kooperationen habe ich mir es auch so gedacht.
      Sie kann ja nicht die Regelungen von jedem Land übernehmen. Seitens Instagram ist es schon eine Frechheit.
      Das mit den Links in den Stories können nur ausgewählte Accounts und Kooperationen markieren auch.
      Was soll der Mist?

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