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Meine Erfahrungen mit Chinashops

Meine Erfahrungen mit Chinashops

{Anzeige} Die vielen Suchanfragen auf The S Signature zeigen mir, dass ein Artikel über meine Erfahrungen mit Chinashops schon längst überfällig ist. Es gibt so viele Fragen: Wie wähle ich die richtige Größe aus? Haben die Sachen eine gute Qualität? Wie lange ist die Lieferzeit? Wie ist das mit dem Zoll und der Einfuhrumsatzsteuer?

Gerne berichte ich über meine Erfahrungen mit Chinashops beziehungsweise speziell über meine Erfahrungen mit dem bekannten Onlineshop SheIn (vormals Sheinside). Letztendlich ähneln sich die Konzepte der Chinashop. Sie locken uns mit modischen Teilen, super Rabatten und Schnäppchen. Deswegen lässt sich der Bericht auch gut auf andere Onlineshops aus Asien übertragen, auch wenn ich sonst nicht gerne alles über einen Kamm schere.

*Anzeige – Teilweise wurden mir die hier gezeigten Kleidungsstücke im Rahmen einer Kooperation mit SheIn kostenlos zur Verfügung gestellt. Es geht in dem Post lediglich um meine persönlichen Erfahrungen und nicht um die Bewerbung von dem Shop! Trotzdem kennzeichne ich diesen Beitrag zur Sicherheit als Anzeige/Werbung, damit es keine Missverständnisse gibt.

Meine Erfahrungen mit Chinashops

Bestellvorgang und welche Größe muss ich bestellen?

Wie bei jedem anderen Onlineshop auch werden die gewünschten Sachen einfach nach Auswahl der Größe in den Warenkorb gepackt. Meine allererste Bestellung bestand damals aus zwei Kleidern, einem Armband und einem Rock. Die Auswahl der Größe ist mir beim ersten Mal besonders schwer gefallen, denn gerade bei einer Bestellung aus dem Ausland ist es besonders wichtig, direkt zur richtigen Größe zu greifen (dazu später mehr).

Ich bin immer wie folgt vorgegangen: In erster Linie habe ich mich an den Maßen in der Artikelbeschreibung orientiert. Dort sind in der Regel Angaben zum Brustumfang, Taillenumfang und zur Länge hinterlegt. Die Angaben können einen guten Eindruck vermitteln, ob das Teil der Begierde später passt oder nicht. Im Laufe der Zeit konnte ich die Maße besser einschätzen als am Anfang. Zudem waren mir die Tragebilder, die leider nicht für jedes Teil verfügbar sind, immer eine große Hilfe. Auch die Angabe, ob es sich um einen Stoff mit oder ohne Elastizität handelt.

Ich würde sagen, dass die Sachen tendenziell eher klein ausfallen. Kleider und Röcke passen mir von der Länge gut. Sicher, weil ich nur 160 cm groß bin. Jemand mit 175 cm hat wohl seine Probleme. Gleiches gilt für die Armlänge bei Pullovern, Blusen, Jacken, Mäntel, etc. – wobei auch hier die Angaben der Beschreibung wie auch die Tragebilder hilfreich sind. Manche Teile fallen überraschend groß aus. Es ist einfach ein Glücksspiel, ob das bestellt Teil tatsächlich passt.

Für die Bezahlung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: sofort Überweisung, PayPal oder Kreditkarte.

Haben die Sachen eine gute Qualität?

Einen ersten Hinweis auf die Qualität liefert das in der Beschreibung angegebene Material. Polyester oder Chiffon fühlen sich nicht so gut an, Teile aus Baumwolle schon besser. In den meisten Fällen stehen Fäden ab und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Knöpfe sich schnell verabschieden und abfallen (wie bei dieser Bluse mit Stickerei*, die auf den Fotos großartig aussieht). Auch bei Pullovern kann es dazu kommen, dass sie ganz furchtbar fusseln (bei dem rosafarbenen Pullover* fand ich es sehr traurig, aber er klebte förmlich an meiner Jeans). Zudem riechen die Sachen ziemlich unangenehm. Wenn du schon einmal bei Primark warst, dann weißt du, was dich erwartet.

Hinsichtlich der Qualität dürfen deine Ansprüche nicht sonderlich hoch sein. Einige Einzelteile überraschen vielleicht, aber grundsätzlich finde ich die Qualität nicht gut. Bei den Spottpreisen darf man wohl auch nicht mehr erwarten. Letztendlich haben meine Erfahrungen mit Chinashops gezeigt, dass die Sachen auf Fotos um einiges schöner als tatsächlich sind. Oftmals werden von den Chinashops verschiedene Designerteile fast eins zu eins kopiert (Stichwort Plagiat). Das ist natürlich toll für den eigenen Geldbeutel, aber hinsichtlich der Qualität kommt eine solche Kopie niemals an das Original ran. Sicher sind Chinashops nicht schlecht, um die eigene Garderobe mit ein paar Trendteile zu bestücken.

Wenn dir nachhaltige und fair produzierte Mode am Herzen liegt, dann wirst du hier nicht fündig. Ich habe auf meine Frage zu den Produktions- und Arbeitsbedingungen selbstverständlich keine Antwort erhalten. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen, oder?

Meine Erfahrungen mit Chinashops Kleid von Shein

Tipp: Immer auf die Angaben in der Beschreibung achten und sich möglichst an den Tragebildern orientieren. Lieber eine Nummer größer kaufen und bei der Qualität keine großen Ansprüche haben.

Wie lang ist die Lieferzeit tatsächlich?

Auf der Internetseite von SheIn ist eine Lieferzeit zwischen 6 und 17 Werktagen angegeben. Ich habe oft gelesen, dass die Lieferzeit tatsächlich zwischen 4 und 6 Wochen beträgt. Um so erfreuter war ich, dass meine erste Bestellung nach knapp 2,5 Woche bei mir ankommen ist. Großes Glück, denn ich würde mich nicht darauf verlassen, dass Sachen schnell ankommen. Die 2. Bestellung wurde nämlich nicht am gleichen Tag geliefert und landete beim Zoll. Sofern du etwas für einen speziellen Anlass oder vor einem Urlaub bestellen möchtest, dann mache es unbedingt rechtzeitig! In der Regel dauert der Versand sehr lange.

Was passiert, wenn eine Bestellung beim Zoll landet?

Teil 2 meiner Bestellung ist nicht direkt angekommen. Aber ein Brief lag im Briefkasten. Der Zoll war auch der Grund warum ich die Bestellung aufgeteilt habe, denn es gibt bestimmte Wertgrenzen, die besser eingehalten werden sollen. Darüber hinaus gibt es viele weitere Fragen. Wie läuft der Prozess ab? Wie lange verzögert sich die Lieferung? Welche Zusatzkosten fallen an?

Teil 1 meiner Bestellung kam direkt bei mir Zuhause an. Statt Teil 2 der Bestellung habe ich einen Brief von „Deltec“ erhalten. In dem Brief stand, dass meine Importsendung beim Frankfurter Zoll festgehalten wird, bis die Sendung verzollt ist. Ich habe als Anlage die „Avisierung einer Import-Sendung/Kostenübersicht“ erhalten.

Folgende Kosten wurden im dem Schreiben aufgeführt: Verzollung 38,08 Euro, Porti/Papiere 2,50 Euro, Zollabgabe lt. Steuerbescheid, Einfuhrumsatzsteuer lt. Steuerbescheid, Lagergeld 3,57 Euro/Tag (24 Std. frei). Das ist allerdings nicht die endgültige Rechnung. Die richtige Rechnung erhält man erst nach der Verzollung. Noch am gleichen Tag habe ich die Avisierung & die Bestellbestätigung per Mail dorthin geschickt. Schließlich wollte ich keine Zeit verlieren.

Nach nur drei Tagen habe ich die vollständige Rechnung erhalten. Als der Brief ankam, habe ich noch an dem gleichen Tag die Überweisung getätigt. Auf meine Bestellung im Wert von 29,00 Euro kamen stolze 46,09 Euro oben drauf. Die Summe setzt sich zusammen aus 32,00 Euro für die Verzollung (Abfertigungsgebühr), 5,51 Euro Einfuhrumsatzsteuer (in Deutschland 19 %), 2,50 Euro Porto plus 6,08 Euro Umsatzsteuer auf die Verzollungskosten.

Meine Erfahrungen mit Chinashops Jumpsuit von Shein

Wie lange hat die Lieferung inklusive „Verzollung“ gedauert?

Die Lieferung war inklusive der Verzollung etwas über eine Woche länger unterwegs. Nach gut 3,5 Wochen kam mein Paket endlich Zuhause an. Eine großartige Verzögerung gab es also nicht.

Wichtige Infos zu Internetbestellungen aus einem Nicht-EU-Staat

ACHTUNG: Zur Zollwertermittlung werden Portokosten wohl nicht herausgerechnet (man unterscheidet zwischen Warenwert und Zollwert)! Verlasst euch bitte nicht auf meine Angaben hier, da sich diese ändern können! Alle Informationen dazu sind auf Zoll online veröffentlicht.

Bei Teil 1 meiner Bestellung betrug der Warenwert 22,52 Euro und war versandkostenfrei. Ich hatte wohl Glück, dass die Lieferung direkt zugestellt wurde. Die Sendung kam ohne Umweg bei mir an. Der Warenwert bei Teil 2 betrug 29,00 Euro und die Lieferung war ebenfalls versandkostenfrei. Einfuhrabgabenfrei sind Sendungen unter 22,00 Euro (Zoll und Einfuhrumsatzsteuer). Sendungen zwischen 22,00 und 150,00 Euro sind zollfrei, aber nicht Einfuhrumsatzsteuer befreit. In Deutschland sind das 19% (hier lediglich die 5,51 EUR).

Nachdem Teil 2 meiner SheIn-Bestellung beim Zoll gelandet ist, hatte ich doch noch offene Fragen: Warum sind Verzollungskosten bei Deltec überhaupt angefallen? Kann die sogenannte „Abfertigungsgebühr“ von Deltec auch bei Sendungen unter 22 Euro anfallen?

Meine Erfahrungen mit Chinashops Tragebilder Blusen von SheIn

Meine Bestellungen wurden auf unterschiedliche Weise versendet:

Meine Bestellungen bei Sheinside habe ich am gleichen Tag getätigt. Damit möglichst keine Zollgebühren anfallen, habe ich die Bestellung in zwei Teile aufgegeben. Teil 1 meiner Bestellung (Warenwert 22,52 Euro) wurde „by regular mail“ versendet und Teil 2 meiner Bestellung (Warenwert 29,00 Euro), die beim Zoll gelandet ist, „by BQ line„.

Beim nächsten Mal würde ich im Bestellvorgang bitten, die Sendung mit der normalen Post (by regular mail) versendet wird. Ob dem Wunsch entsprochen wird, ist fraglich, aber man hat eventuell die Chance, die Wahl des Transportunternehmens zu beeinflussen. Dann wären tatsächlich nur 5,51 Euro für die Einfuhrumsatzsteuer angefallen und nicht gleich Zusatzkosten in Höhe von 46,09 Euro! Am besten also gleich unter 22,00 Euro bleiben.

Fallen Verzollungskosten an, wenn der Warenwert < 22 € beträgt?

Nein. Deltec hat mir geantwortet, dass für Sendungen, die einen Warenwert unter 22,00 Euro haben, keine Verzollungskosten berechnet werden. Die Zollerklärung erfolgt dann nicht über das Zollsystem und Deltec erhält dann auch keinen Steuerbescheid. Die 32,00 Euro waren Gebühren für die Dienstleistung (Verzollung, Beschau und Vorführung beim Zoll = Abfertigungsgebühr) von Deltec, die bei Sendungen über 22,00 Euro berechnet werden.

Von der Zollauskunft habe ich per Mail eine sehr ausführliche Antwort erhalten. Die Antwort ist zwar etwas länger ausgefallen, dafür erhält sie wirklich wichtige Informationen! Ich habe sie einfach einkopiert:

a) Postsendungen mit nationaler Post

Der Absender muss vor der Aufgabe der Sendung bei der ausländischen nationalen Post eine sogenannte Zollinhaltserklärung ausfüllen (CN 22 bzw. CN 23). Diese wird im internationalen Postverkehr außen auf dem Paket/Päckchen angebracht. Es sollte dort vermerkt werden, welche Waren enthalten sind bzw. sollte der tatsächliche Wert der Ware angegeben sein. Die entsprechende Rechnung ist vom Absender möglichst außen an der Sendung anzubringen.

Die Postsendungen werden nach Ankunft in Deutschland in eine der bundesweit vier sog. Internationalen Auswechslungsstellen der Deutschen Post AG verbracht. Dort fertigt die zuständige Zollstelle die Sendung grundsätzlich zollrechtlich ab, sofern der Sendung alle erforderlichen Angaben bzw. Unterlagen beigefügt sind und die Einfuhr der enthaltenen Waren keinen Verboten und Beschränkungen unterliegt. Die Deutsche Post AG erledigt hierbei alle Zollförmlichkeiten in gesetzlicher Vertretung für den Empfänger. Nach Abschluss der zollrechtlichen Abfertigung liefert die Deutsche Post AG die Sendung dem Empfänger direkt aus. Gegebenenfalls entstandene Einfuhrabgaben, für die die Deutsche Post AG Vorkasse geleistet hat, verlangt sie bei der Auslieferung der Sendung vom Empfänger zurück.

Kann die Sendung ausnahmsweise nicht abschließend an den Internationalen Auswechslungsstellen abgefertigt werden (z.B. wegen fehlender Rechnung), wird die Sendung an das für den Wohnsitz des Empfängers zuständige Zollamt weitergeleitet. (Dieses Privileg hat nur die Deutsche Post AG.) Die Deutsche Post AG schickt in diesem Fall dem Empfänger eine Benachrichtigung über die Weiterleitung einer Sendung aus einem Drittland an das örtliche Zollamt. Diese Benachrichtigung enthält sowohl die sogenannte PÜB-Nummer der Sendung als auch die Anschrift und die Öffnungszeiten des Zollamtes. Der Empfänger wird aufgefordert, die Sendung unter Vorlage der fehlenden Angaben/Unterlagen (z.B. Warenbezeichnung, Rechnung) selbst bei der Zollstelle anzumelden. Nach Erledigung der zollrechtlichen Förmlichkeiten und Entrichtung der Einfuhrabgaben in bar kann der Empfänger seine Sendung mitnehmen.

b) Kurier- bzw. Expressdienst

Sofern die Waren über einen Kurier- bzw. Expressdienst (z.B. GdsK oder Fedex) versandt werden, hat der Absender ebenfalls alle erforderlichen Angaben zur Sendung dem Kurier- bzw. Expressdienst bei der Abholung mitzuteilen. Die Sendung wird anschließend bei der Eingangszollstelle in Deutschland durch den Kurier- bzw. Expressdienst abgefertigt und zwar im Regelfall in Vertretung des Empfängers. Sollten sich bei der Abfertigung Unstimmigkeiten ergeben (fehlende Angaben/Unterlagen), erfolgt jedoch keine Weiterleitung an das für den Empfänger zuständige Zollamt. Sondern der Kurier- bzw. Expressdienst setzt sich in solchen Fällen direkt mit dem Empfänger in Verbindung.

Die fehlenden Angaben/Unterlagen übermittelt der Empfänger an den Kurier- bzw. Expressdienst, der anschließend die Förmlichkeiten gegenüber dem Zollamt erfüllt. Auch die Kurier- und Expressdienste gehen für die entstandenen Einfuhrabgaben in Vorkasse und verlangen diese bei der Auslieferung vom Empfänger zurück. In diesem Zusammenhang möchte ich allerdings darauf aufmerksam machen, dass Kurier- und Expressdienste in der Regel eine zusätzliche Abfertigungsgebühr für ihre Leistungen verlangen. Dies gilt auch für Frei-Haus-Lieferungen, d.h. im Porto, das der Absender zahlt, ist diese Servicegebühr nicht enthalten. Über die Höhe der Gebühren können nur die entsprechenden Kurier- bzw. Expressdienste Auskunft geben.

Diese Gebühr hat n i c h t s mit der Zollverwaltung zu tun. Bitte informieren Sie sich v o r a b über die (dt.) Geschäftsbedingungen des vom Versender beauftragten Versandunternehmens, um ggf. weitere auf sich zukommende Kosten ermitteln zu können.

Weitere Informationen können Sie unter folgendem Link nachlesen:
[1] http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Postsendungen-Internetbestellungen/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/sendungen-aus-einem-nicht-eu-staat_node.html

Bei Ihrer nächsten Bestellung aus einem Nicht-EU-Staat achten Sie bitte darauf, wer für den Transport Ihrer Ware zuständig ist. Bei einigen Internetanbietern können Sie auch den Beförderer im Vorfeld selbst auswählen.

Solltet ihr noch Fragen haben, erkundigt euch bei der Zoll-Auskunft für Privatpersonen:
Tel.: 0351/44834-510
E-Mail: info.privat@zoll.de

Meine Erfahrungen mit Chinashops Bluse von Shein

Worauf du bei deiner Bestellung unbedingt achten solltest!

Mir war durchaus bewusst, dass meine Bestellungen beim Zoll landen können. Zumindest habe ich vorher oft gelesen, dass es bei anderen immer gut gegangen ist und keine Sendung beim Zoll gelandet ist. Die Kosten für Teil 2 der Bestellung betrugen statt 29,00 Euro insgesamt 75,08 Euro! Ich habe nicht damit gerechnet, dass die Gesamtkosten so hoch sein würden. Da war ich wohl etwas naiv und hoffe, dass du schlauer bist.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich deswegen nie wieder bei einem Chinashop bestellen würde. Aber ich würde beim nächsten Mal akribisch auf die Wertgrenze achten und um die Wahl eines anderen Transportunternehmens bitten. Eine gute Alternative zur Bestellung aus dem Ausland sind für mich Kleiderkreisel & Co., weil dort einige User auch Sachen von SheIn weiterverkaufen (das liegt daran, dass der Umtausch nur mit einem hohen Aufwand möglich ist).

Was du über das Rückgabeverfahren wissen musst

Ich habe nie einen Artikel zurück gesendet. Zunächst machen die Seiten der Anbieter den Eindruck, dass Artikel wie wir es sonst auch kennen ganz einfach zurückgegeben werden können. Gleiches gilt für defekte oder falsch gelieferte Artikel. Informiert euch vor eurer Bestellung genau über das Rückgabeverfahren des jeweiligen Anbieters und mit welchen Kosten die Rückgabe verbunden ist. Denn die Rücksendungen sind oft nicht kostenfrei und müssen ins Ausland erfolgen. Man kann für eine Retoure schnell zwischen 40 und 50 Euro bezahlen. Falsche Artikel können gegebenenfalls noch privat weiterverkauft werden, aber bei einem mangelhaften Artikel sieht es dann nicht mehr so gut aus. Passt also gut auf!

Meine Erfahrungen mit Chinashops hinsichtlich Kooperationen

Vor ein paar Jahren gab es eine richtige Kooperationswelle, die inzwischen wohl eher abgeflacht ist. In der Regel darf man sich im Rahmen der Kooperation ein Teil oder mehrere Stücke aussuchen. Im Gegenzug muss einen Blogpost geliefert werden. Wichtig ist dem Shop natürlich die Verlinkung. Ich habe ordnungsgemäß „nofollow“ verlinkt. Dies war nie ein Thema bei der Kooperation mit SheIn (das ist schon einmal gut, denn auch heute noch bekomme ich Anfrage wo ausschließlich „dofollow“ Verlinkungen gefordert werden). Auch die Kennzeichnung als Werbung war nie ein Thema. Ich durfte meine eigene Meinung immer frei äußern.

Kaum sind die Teile angekommen, fragt die Ansprechpartnerin schon nach dem Blogpost. Das empfand ich als ziemlich nervig. Natürlich stehen hinter Kooperationen oft Termine, die eingehalten werden müssen. Aber hier stößt man eher auf wenig Verständnis, wenn das Wetter zum Beispiel nicht mitspielt und sich ein Post dadurch verzögert. Handelt es sich insbesondere um eine Dauerkooperation, wird immer dazu aufgefordert zwischen den einzelnen Blogspost eine „Wishlist“ zu online zu stellen. Auch sehr nervtötend, wenn man gerade nicht einen solchen Artikel so oder so plant! Letztendlich bekommt man Kleidung, die nichts weiter Wert ist und investiert eine viel Arbeit.

Meine Erfahrungen mit Chinashops Bluse von Shein

Meine Erfahrungen mit Chinashops – das Fazit

Die Chinashops locken mit besonders modischen Teilen, ordentlichen Rabatten und wirklich günstigen Preisen. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er dort bestellen möchte. Die vielen Negativberichte haben durchaus ihre Berechtigung und vor dem Kauf gilt es, sich schlauzumachen. Böse Überraschungen können hier ganz schön teuer enden.

Ich würde weiterhin nicht grundsätzlich von einem Kauf abraten, weil ich selbst auch durchaus positive Erfahrungen gemacht habe. Manchmal war die Lieferzeit gar nicht so lange, die Qualität passte für den Preis einigermaßen und die Sachen haben oft auch gut gepasst. Trotzdem ist es immer wieder ein Spiel mit dem Glück und das Risiko trägt letztendlich der Käufer.

Welche Erfahrungen hast du mit Chinashops gemacht?
Würdest du dort auch nach diese Bericht noch bestellen?

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14 Comments

  • Reply
    Carrie
    12. Juli 2017 at 6:33

    Danke für deinen interessanten Beitrag. Hört sich toll an.

  • Reply
    Melanie
    12. Juli 2017 at 8:52

    Ein sehr informativer Post! Bei Shein habe ich schon öfter bestellt und hatte nie Probleme mit dem Zoll. Zudem habe ich viele Kooperationen mit Chinashops wie Rosegal, Zaful, Gamiss. Die Qualität ist soweit in Ordnung, aber es ist nervig mit den ganzen Blogposts. Ich überlege schon, gar keine Kooperationen mehr zu machen.

    viele liebe Grüße
    Melanie

    • Reply
      Saskia
      12. Juli 2017 at 20:28

      Das ist wohl Glück. Ich hatte dieses Problem auch nur ein einziges Mal, aber das war schon ein teurer Spaß. Ich finde die Qualität für den Preis auch ok, nur kann man dafür halt nicht viel erwartet. Das Material fühlt sich i.d.R. sind sonderlich toll an. Und das mit den Blogposts war immer mehr als nervig, weil immer so gedrängelt wird. Das fühlt sich an wie Fließbandarbeit. Aber man muss ja nicht.

  • Reply
    radhika
    12. Juli 2017 at 9:22

    You look great 🙂 Pretty look 🙂 Wonderful post dear! Stay in touch.

  • Reply
    Ballerine
    12. Juli 2017 at 10:16

    Danke für deinen interessanten Bericht! Ich selbst würde (und dein Bericht bestätigt meine Vorbehalte) nicht im China-Shop bestellen. Ich mag schon nicht im Primark einkaufen, und die Ware aus dem China-Shop ist, denke ich mal, ähnlich – nur mit erschwerten Rückgabebedingungen, von den möglichen Verzollungsproblemen ganz zu schweigen (dadurch wird es letztlich ja dann auch teurer).
    Ich schau mich lieber in den mir bekannten Läden/Modeketten etc. um und würde grundsätzlich für ein Teil, das gut verarbeitet ist, gerne etwas mehr Geld hinlegen.
    Wobei man auch bei diesen Ketten besser nicht nach fairer oder nachhaltiger Produktion fragen sollte…. 🙁

    • Reply
      Saskia
      12. Juli 2017 at 20:30

      Damit sind die Sachen zumindest auf jeden Fall vergleichbar. Viele haben gar keine Probleme mit dem Zoll. Wenn der Bestellwert unter 22 Euro ist, dann passiert wohl sowieso nichts. Meistens ist nur der Warenkorb dann doch voller oder es fallen unter einem bestimmten Wert Versandkosten an.
      Ich handhabe es inzwischen wie du und habe keine Lust mehr auf die Chinashops. Das mit der fairen und nachhaltigen Mode müssen wohl alle Unternehmen bzw. Ketten noch üben… Leider.

  • Reply
    Doris
    12. Juli 2017 at 15:37

    Danke für deinen ausführlichen Beitrag! Bis auf Accessoires und Nail-Art-Sachen habe ich noch nichts aus China bestellt. Bei Kleidung finde ich das Bestimmen der richtigen Größe nämlich so schwierig. Und wie du so schön schreibst, sehen die Sachen Online sicher immer viel besser aus, als dann bei mir zuhause 😀

    • Reply
      Saskia
      12. Juli 2017 at 20:32

      Das ist tatsächlich ein wenig wie ein Glücksspiel, ob die Sachen dann tatsächlich passen. Sie sehen auch hier auf den Fotos besser aus als in Wirklichkeit. Ich habe sie im echten Leben nicht oft getragen. Vielleicht ein einziges Mal und dann hingen sie ewig im Schrank. Bis der dann quasi vor lauter Chinashop-Sachen geplatzt ist und ich davon Sachen abgegeben habe.

  • Reply
    Jana
    13. Juli 2017 at 19:30

    Ich bestelle häufiger über Aliexpress, was ja so etwas wie das Chinesische Amazon ist. Allerdings bestelle ich dort in der Regel Schreibwaren oder andere Kleinigkeiten. Ich habe schon drei mal ’normale‘ T-Shirts gekauft und damit ganz gute Erfahrungen gemacht. Allerdings habe ich sie auch immer eine Nummer größer bestellt – bei T-Shirts ist es ja kein Problem, wenn sie etwas lockerer sitzen. Kleidung, bei der es wichtig wäre, dass sie gut sitzt habe ich noch nie bestellt, weil mir das Risiko einfach zu hoch war.

    Liebe Grüße ♥

    • Reply
      Saskia
      14. Juli 2017 at 18:31

      Das mit der Größe und der guten Passform ist wirklich schwierig. Zu eng geht gar nicht, aber zu groß sieht ja auch nich immer (es kommt auf das Teil an) cool aus. Zuletzt hatte ich oft Probleme, dass die Sachen etwas viel zu weit waren. Auf Fotos fällt es nicht auf, aber im echten Leben trägt man die Sachen dann halt nicht.

  • Reply
    Tina Carrot
    16. Juli 2017 at 17:57

    Liebe Saskia,

    danke für den tollen Blogpost, dem ich insgesamt zustimmen würde.

    Früher habe ich auch öfters mal mit China Shops zusammengearbeitet, allerdings habe ich das vor Jahren beendet – auch aus den genannten Gründen von dir. Zudem war das mit der Qualität oft wirklich ein Glücksspiel, ich hatte zwar oft ein glückliches Händchen, aber manchmal war es auch wirklich sehr lausig. Und ich hatte auch immer Bedenken, ob es mit dem Zoll gut klappt.

    Ich finde es ja total krass, dass du so viel nachzahlen musstest – in der Gewissheit wie wenig du an sich dafür bezahlt hast, waren die Zollkosten ja echt richtig hoch – so hätte ich das gar nicht eingeschätzt.

    Die Teile, die du zuletzt hier gezeigt hast, sahen aber allesamt großartig an dir aus! 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    • Reply
      Saskia
      17. Juli 2017 at 5:14

      Auf jeden Fall. Glück gehörte insbesondere wegen der Passform der Sachen oft dazu. Das mit dem Zoll war ja insbesondere der Dienstleister, der die hohen Kosten verursacht hat. Hätte der Shop einfach mit der deutschen Post versendet, dann wären die Kosten nicht so hoch ausgefallen und man hätte damit gut leben können. So war es mir eine große Lehre. Nichtsdestotrotz sehen die Sachen auf den Fotos, auch hier, deutlich besser aus als in Wirklichkeit. Für Fotos kann man sie sich zurecht zuppeln. Richtig lange Freude hatte ich mit kaum einem Stück (bis auf ein Pullover, der wirklich gut ist).

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