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Getting Ready – Die letzten Stunden vor der Hochzeit {Hochzeitskolumne}

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Wenn mit dem Getting Ready die letzten Stunden vor der Hochzeit anbrechen, dann ist das eine magische Zeit. Ich kann es bestätigen und möchte den Moment noch fix mit euch teilen. Nicht, bevor er verflogen ist. Einfach generell, denn die Zeit rennt mir gerade einfach davon. Viele Paare verbringen die Nacht vor der Hochzeit tatsächlich getrennt. Sebastian & ich konnten es uns nicht vorstellen. Wirklich nicht. Denn dann schlafen wir nie besonders gut, wenn der andere nicht da ist und gerade vor unserer Hochzeit wollten wir ausgeschlafen sein und uns auch einigermaßen fit fühlen. Genau deswegen fiel auch eine Nacht in einem stylishen Hotel aus (fototechnisch natürlich gar nicht so eine verkehrte Idee). Nachdem wir in den eigenen 4 Wänden gefrühstückt und Sebastian all seine Sachen gepackt hatte (er hatte sich bei seinem Trauzeugen fertig gemacht – zumindest hatten wir als ein getrenntes Getting Ready), kehrte Ruhe ein. Niemand war da. Ich war ganz alleine. Vielleicht 5 Minuten

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Die berühmte Ruhe vor dem Sturm.

Obwohl wir bereits standesamtlich verheiratet sind, fühlte es sich heute am Morgen nicht so an. Wir hatten uns bewusst dafür entschieden, dass wir die Eheringe erst am Tag der kirchlichen Trauung tauschen. Vielleicht mit ein Grund, warum ich mich noch nicht zu 100% verheiratet fühle. Der Morgen der Hochzeit war absolut verrückt und so lebendig. Irgendwie vergleichbar mit früher, als man als Kind auf das Christkind gewartet hat. Bereits nach dem Aufstehen war das Gefühl da,  dass der Tag besonders wird, aber man doch noch etwas warten muss, bis es Geschenke gibt. Und wenn ich auf etwas warte, dann kann ich mich so richtig in die Aufregung und Vorfreude reinsteigern. Eben genau wie damals als ich mit Papa im Kinderzimmer gewartet habe.

Es klingelt an der Tür.. 

Nicht nur einmal klingelte es. Es wurde richtig voll. Treuzeugin Sabrina, Brautjungfer Denise, Schwiegermama Bärbel für die Frisur, Vanessa und Denise von Weiß Kosmetik für das Make-up, Fotograf und Videograf (klick zum Post über unsere  Hochzeitsdienstleister). Es herrschte ziemlich buntes Treiben, die Zeit verging wie im Flug. Schritt für Schritt und ganz nach Plan wurde ich langsam fertig gemacht.

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Erst die Haare, …

Bei der Frisur hatte ich mich letztendlich dazu entschieden, meine Locken halboffen zu tragen und die Frisur mit einem dezenten Headpiece aufzupeppen. Dieses Headpiece ist übrigens von Cécile Boccara. Ich hatte es beim Brautkleid shoppen im Kaviar Gauche Store entdeckt und sollte eigentlich bei der standesamtlichen Trauung mein Haar schmücken. Jedes Mal, wenn ich die Monate vor der Hochzeit beim Friseur war, haben Bärbel & ich noch kurz meine Brautfrisur geübt und hatten verschiedene Dinge ausprobiert. Eine Variante Zopf in Kombination mit Schleierkraut oder ein üppiger Blumenkranz waren u.a. mit dabei. Alles nicht schlecht, aber nicht richtig. Im Nachhinein bin ich immer noch überglücklich, dass meine Frisur typisch Saskia geblieben ist und ich mir auch auf den Fotos nicht fremd vorkomme.

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… dann das Braut-Make-up.

Gleiches gilt für mein Braut-Make-up. Meine Vorgabe an Vanessa war lediglich, dass ich bitte nicht zugekleistert aussehen möchte. Ein natürlicher Look mit einem Hauch von Glitzer. Ist ja schließlich eine Hochzeit, aber komplett „nude“ und „clean“ sollte der Look auch nicht sein. Im Vorfeld habe ich meine Wimpern gezüchtet, damit ich am großen Tag auf „Natürlichkeit“ setzen kann und nicht mit künstlichen Wimpern nachhelfen muss.

Das Wimpernserum vom M2 Beauté hat meine Wimpern richtig gut verdichtet und verlängert. Etwa 6 Woche vor der Hochzeit habe ich mit der Anwendung angefangen und wurde auch im Nachhinein immer wieder auf meine tollen Wimpern angesprochen. Kein Witz! Ich habe selbst nicht gedacht, dass so ein Wimpernserum tatsächlich solch ein Ergebnis erzielen kann. Darüber, ob ein Wimpernserum, eventuell schädlich ist oder nicht, lässt sich sicher diskutieren. Ich für meine Teil benutze es inzwischen nicht mehr (geht ziemlich ins Geld, auch wenn man lange mit dem Produkt auskommt), aber bereue es auch nicht, dass ich es für die Hochzeit angewendet habe.

In Sachen Foundation habe ich noch einen kleinen Geheimtipp von Vanessa für euch. Probiert mal das Magic Finish Make-up von M. Asam aus. Erst dachte ich, sie macht einen Spaß, als sie das Produkt an mir ausprobiert hat. Ich selbst hätte den dunklen Farbton von dem Produkt niemals bei mir ausprobiert. Noch heute frage ich mich wie es funktioniert, dass sich die Farbe von der Foundation so gut dem eigenen Hautton – und ich bin ja wirklich nicht gerade gut gebräunt – anpasst. Ich weiß immer noch nicht wie, aber es funktioniert perfekt. Trotz der Wärme an dem Tag blieb die Grundierung an Ort und Stelle. Im Alltag benutze ich aktuell nur transparentes Puder, welches am großen Tag zusätzlich zum Fixieren und Mattieren drüber kam.

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Es geht einzig und allein um eine schöne Zeit miteinander.

Wir wollten uns gegenseitig gefallen. Die wichtigsten Personen an diesem Tag sollten nur wir zwei sein. Bei all dem Chichi und Tamtam um uns herum kaum zu glauben, oder? Jeder von uns beiden hatte zum Ziel, diesen Tag für den anderen so schön wie möglich zu gestalten. Und darum geht es doch bei einer Hochzeit: Um eine schöne Zeit miteinander, die für immer im Herzen und freudiger Erinnerung bleibt. Ich kriege noch immer Tränen in den Augen, wenn ich die Bilder von dem Moment sehe, als Sabrina mir in mein Kleid half und ich genau in diesem Moment feststellte, dass dieser Tag doch nicht einfach nur ein Tag wie jeder andere ist. Dieser Tag ist unser Hochzeitstag. Dieser Tag ist etwas so unglaublich Besonderes!

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Die letzte Stunde vor der kirchlichen Trauung.

Während sich alle verabschiedeten und zur Kirche aufbrachen, kam mein Papa, der nun die letzte Stunde mit mir alleine zu Hause warten musste. Die Wartezeit ließ das kribbelige Gefühl im Bauch noch einmal ansteigen. Mit einem guten Glas Champagner kribbelte es noch mehr. Zum Schluss legte ich noch einmal meinen Hochzeitsduft nach (ich hatte hier schon einmal darüber berichtet). Auch Sebastian hat einen Duft von Jo Malone für die Hochzeit gewählt. Es ist richtig schön, dass wir einen ganz speziellen Duft haben, den wir mit unserer Hochzeit verbinden. Wenn einer seinen Duft heute auflegt, ist gleich eine einzigartige Stimmung.

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Hinterher habe ich erfahren, dass es Sebastian von der Aufregung her genau so ging, als er am Altar auf mich gewartet hat. Aber davon wusste ich ja nichts als ich in das Auto stieg und Daniel, den Trauzeugen von Sebastian anrief, um zu sagen, dass wir unterwegs sind.

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Und dann ging alles furchtbar schnell.

 

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Fotografie:  BILDWERKEINS

Getting Ready with

Brautkleid (Florence Butterfly Dress): Kaviar Gauche
Stola mit Knöpfen: Kaviar Gauche
Headpiece: Cécile Boccara
Ohrringe, Kette, Armreif: Swarovski
Verlobungsring / Eheringe: Tiffany & Co.
Sandale (First Kiss metallic leather sandals): Aquazzura

Alle unsere Hochzeitsdienstleister im Überblick plus weitere Beiträge rund um das Thema Hochzeit.

„Besser spät als nie“, würde ich dann mal sagen. Zumindest in der Hoffnung, dass dir die kleine Hochzeitskolumne über mein Getting Ready inklusive der wundervollen Bilder (hätte ich vielleicht auch schon für die standesamtliche Trauung so organisieren sollen!) gefallen hat. Jetzt mache ich mich mal an die Dankeskarten, die dann auch endlich bald verteilt werden.

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4 Comments

  • Reply
    Andrea
    21. Oktober 2018 at 12:21

    ich liebe solche Schnappschüsse von den Vorbereitungen der Hochzeit! Meine Sis fotografiert auch Hochzeiten, da schaue ich mir das immer gerne an. Sehr schön geworden!

    • Reply
      Saskia
      21. Oktober 2018 at 12:34

      Vielen lieben Dank. Viele lassen ja diesen Teil der Hochzeit bei den Fotos weg. Ich kann es teilweise verstehen, weil dieses Shooting ja noch einmal etwas Mehrkosten bedeutet. Aber ich hätte niemals drauf verzichten wollen und ärgere mich eher, dass wir nicht den Fotografen auch für die Vorbereitung zur standesamtlichen Trauung dazu gebucht haben.

  • Reply
    Kristina
    30. Oktober 2018 at 21:20

    So ein wundervoller Beitrag. Du sahst einfach so unglaublich hübsch aus!
    Wir haben unserer Eheringe auch erst zur kirchlichen Hochzeit getauscht 🙂

    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

    • Reply
      Saskia
      31. Oktober 2018 at 20:24

      Dankeschön! Uns war es auf jede Fall wichtig es nur 1 x zu machen.

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