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Dresscode von Wolfgang Joop {Rezension}

Dresscode von Wolfgang Joop Cover

{Anzeige} Dresscode von Wolfgang Joop möchte vermitteln, wie wir das Beste aus unserem Typ rausholen. Herr Joop verrät Tipps und Tricks sowie Dos und Don’ts für unseren Fashionalltag am Beispiel von seinen zwölf persönlichen Stilikonen. Ob mir das Buch gefallen hat und ob es ein Must-have für dein Bücherregal ist, verrate ich dir!

* Anzeige – Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von Randomhouse kostenlos zur Verfügung gestellt.
Meine Buchkritik wurde dadurch nicht beeinflusst und ist meine persönliche Meinung.

Dresscode von Wolfgang Joop: Stilikonen zwischen Kult und Chaos

Dresscode: Stilikonen zwischen Kult und Chaos von Wolfgang Joop (Originalverlag: Gräfe und Unzer Verlag, München 2015 / Verlag: Goldmann*), Paperback, Klapperbroschur, 12,99 €, neu erschienen am 21.11.2016

Wolfgang Joop ist als deutscher Modedesigner und Begründer der Marke Joop! bekannt wie ein bunter Hund. Mit seinem Buch und den ausgewählten Stilikonen macht er deutlich, dass nicht allein das Outfit entscheidend für einen guten Stil ist. Jedes Kapitel startet mit einem Foto und wird durch von Wolfgang Joop gezeichnete Illustrationen aufgelockert. Die Illustrationen sind nett, wobei ich selbst mir mehr Fotos von den Persönlichkeiten gewünscht hätte.

Die Kapitel schließen alle mit einer Liste der Dos and Don’ts ab, die eine gute Zusammenfassung des vorher geschriebenen Textes darstellen. Die Listen werden jeweils um „Wolfys Fashionglossar“ ergänzt, in dem diverse benutze Begriffe noch einmal erläutert und zusammengefasst werden. Für mich hat sich das Buch durch diverse Begrifflichkeit, die vielleicht besonders cool wirken sollen, nicht besonders gut lesen lassen. Es reiht sich gefühlt ein kursiv geschriebenes Wort nach dem nächsten.

Anything goes, very now, very me, effortless, Socialite

– um ein paar Beispiele zu nennen. Auf die Dauer hat es mich einfach nur genervt.

Was ist an „Dresscode von Wolfgang Joop“ besonders?

Ein richtiges Modebuch oder ein klassischer Stilratgeber ist das Buch nicht. In dem Buch lernen wir je nach vorgestellter Fashionikone, dass neben der Kleidung eine gute Körperhaltung wichtig ist und man mit seinem natürlichen Typ Freundschaft schließen soll. Sonst würde auch die Einleitung keinen Sinn machen, in der Wolfgang Joop schreibt, dass es keine echte Moderegel mehr gibt. Eine Aussage, die ich auf jeden Fall unterschreiben würde. Das ist wohl der Punkt, der es für uns schwierig macht, unsere eigene „Uniform“ zu finden. Seine ausgewählten Stilikonen finde ich an sich gut gewählt, denn sie sind alle unterschiedlich und haben tatsächlich ihren eigenen Dresscode.

Die meisten abgeleiteten Tipps und Tricks finde ich für den eigenen Fashionalltag sinnvoll, aber doch inzwischen abgedroschen. Eher sind es für mich Dos und Don’ts, die wir doch alle schon zu genüge kennen. Oder hast du noch nie etwas davon gehört, dass du auf hochwertige Materialen setzen sollst? Manche Punkte sorgen bei mir für Kopfschütteln und ich frage mich was er sich dabei gedacht hat. Andere wiederum finde ich super. Es ist heutzutage schließlich fast schon selten, dass man zu seinem natürlichen Typ steht, Makel hinnimmt oder sie sogar unterstreicht, um sich abzuheben.

Dresscode von Wolfgang Joop ModebuchDresscode von Wolfgang Joop Buch Rezension

Mein Fazit über das Buch „Dresscode von Wolfgang Joop“

Ganz ehrlich: Ich habe das Buch letztendlich überhaupt nicht gerne gelesen und mich mehr oder weniger durch die einzelnen Kapitel gequält. Ich habe fast zwei Wochen für das Buch benötigt, weil ich nie wirklich Lust hatte es weiter zu lesen. Nichtsdestotrotz bin ich selbst überrascht, dass ich trotzdem für mich etwas mitgenommen und gelernt habe. Das Wichtigste ist wohl (leider) auch nichts Neues: Überleg dir eigene Stilmittel, die dich unverwechselbar machen und bleibe deinem Stil treu.

Hat dich meine Rezension neugierig gemacht? Würdest du trotz meiner Kritikpunkte zu dem Buch greifen oder hätte es dich generell nicht interessiert? Hast du dein persönliches Stilmittel bereits gefunden?

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26 Comments

  • Reply
    Carrie
    5. Januar 2017 at 7:28

    danke für deinen interessanten Beitrag meine Liebe

  • Reply
    Jyoti
    5. Januar 2017 at 8:46

    Nice book 🙂 Wonderful post! Have a great day!

  • Reply
    Melanie
    5. Januar 2017 at 11:04

    Oh, ich denke, das Buch würde ich dann nicht kaufen. Habe eben im Internet gegoogelt :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie

    • Reply
      Saskia
      6. Januar 2017 at 5:08

      Es ist halt eine Frage vom eigenen Geschmack. Im Endeffekt kann es anderen ja gut gefallen. Mir nicht und ich würde es nur bedingt empfehlen, weil ich es selbst nicht so mochte wie die anderen Modebücher, die ich gelesen habe.

  • Reply
    Geri Amazon
    5. Januar 2017 at 11:28

    ich wollte es lesen aber ich bin kein Fan von Joop und seinen Weisheiten.
    Danke für die Rezensionen.
    LG
    Geri Diaries

    • Reply
      Saskia
      6. Januar 2017 at 5:09

      Ein Joop-Fan bin und war ich auch nicht wirklich. Darauf kommt es mir bei einem Buch auch nicht an, ob ich Fan von dem Autor bin. Ganz unsympathisch fand ich ihn nicht.

  • Reply
    Yoyó
    5. Januar 2017 at 14:43

    Hab das Buch geschenkt bekommen, aber nutze es wohl eher als Coffee Table Buch 😀

    • Reply
      Saskia
      6. Januar 2017 at 5:10

      Und hast du darin auch schon gelesen oder noch gar nicht?

  • Reply
    Shades of Ivory
    5. Januar 2017 at 20:04

    Schade, von einem Designer erwartet man doch mehr! Was du schreibst klingt aber wirklich nicht besonders rosig, dabei mag ich Joop sonst eigentlich ganz gerne. Diese pseudocoolen Begriffe würden mich auch mehr als stören, besonders wenn sie sich durch das ganze Buch hinwegziehen.

    Liebste Grüße
    Jane

    • Reply
      Saskia
      6. Januar 2017 at 5:10

      Genau das ist es. Es sieht sich vermehrt durch das ganze Buch. Am Anfang ging es ja noch, aber dann hatte ich selbst keine Lust mehr.

  • Reply
    Treurosa
    5. Januar 2017 at 22:09

    hmm, das hört sich wohl wirklich nicht so besonders spannend an ^^ Schade, dass er hier keine neuen und guten Tipps gibt. Dass man zu sich selbst stehen und seinen Körper lieben soll, wird einem ja auch immer wieder gesagt.

    Liebe Grüße
    Susanne

    • Reply
      Saskia
      6. Januar 2017 at 5:13

      Manche Tipps sind ganz ok, aber wirklich nichts Neues. Andere sind ähnlich wie bei How to be Parisian wohl nicht ganz so ernst gemeint, aber nicht nützlich. Bei How to be Parisian hat mir wenigstens der Schreibstil gefallen und ich mochte das Buch durchweg ganz gerne. Hier war es leider nicht so. Schade, denn ich habe mehr erwartet.

  • Reply
    Anna
    6. Januar 2017 at 11:22

    Ich glaube, dass das Buch eher nichts für mich wäre .. gut, dass es dir auch nicht gefallen hat – jetzt will ich es erst recht nicht, haha. 😛

    Liebe Grüße

    Anna <3

    • Reply
      Saskia
      7. Januar 2017 at 9:14

      Woran machst du es fest, dass das Buch nichts für dich wäre?

  • Reply
    Tamara
    6. Januar 2017 at 18:51

    Danke für den tollen Beitrag!
    Hatte mir schon überlegt dieses Buch zu kaufen, aber das habe ich mir soeben anders überlegt. 😉
    Das Buch How to be Parisian hingegen werde ich mir auf alle Fälle kaufen. 😀
    Liebste Grüße Tamara

    • Reply
      Saskia
      7. Januar 2017 at 9:15

      Sehr gerne. Mir persönlich hat How to be Parisian auf jeden Fall besser gefallen. Allerdings es es thematisch ja etwas anders, denn bei How to be Parisian geht geht ja mehr um den French Style und allem drum herum. Schau dir mal beide Leseproben in Ruhe an.

  • Reply
    Martina
    6. Januar 2017 at 20:35

    Irgendwie hätte ich auch mehr erwartet, jedenfalls sieht das Design doch sehr anspruchsvoll aus. Ich glaube, dass das Buch auch für mich eher nix ist. Schade!

    Liebe Grüße Martina

    • Reply
      Saskia
      7. Januar 2017 at 9:17

      Das Design ist schön und auch die Illustrationen von Herrn Joop sind genial. Ich selbst hätte mir nur mehr Fotos von den Damen gewünscht. Auch die Aufteilung der Kapitel mit den Dos und Don’ts am Ende ist ganz gut. Nur inhaltlich und von der Sprache her war es nicht mein Fall.

  • Reply
    Rebecca
    6. Januar 2017 at 20:56

    Ich kannte das Buch nicht, hab allerdings schon viele in der Buchhandlung gesehen, die dem sehr ähnlich sind und halte nicht sehr viel davon. Deine Rezession bestärkt nur mein Gefühl. Prinzipiell finde ich es nicht verkehrt, sich damit auseinander zu setzen und in Büchern etwas über Stil und Styling zu lesen, denn es ist sicherlich ratsam, um sich Anregungen zu holen. Kopieren lässt es sich dennoch nicht!
    Bevor man zu solchen Werken greift, ist es am aller Wichtigsten, das eine Grundvoraussetzung erfüllt ist: man muss einfach wissen wer man ist, denn Persönlichkeit ist der Anfang eines jeden Stils!

    xo, Rebecca

    • Reply
      Saskia
      7. Januar 2017 at 9:22

      Stil lässt sich tatsächlich nicht kopieren und die Persönlichkeit ist auf jeden Fall wichtig. Dahingehend ist der Grundansatz von dem Buch ja auch wirklich nicht schlecht. Mit derartigen Fragen rund um die Persönlichkeit wird das Buch sogar eingeleitet á la „Wer bin ich?“ oder „Wer könnte ich sein?“. Er sagt auch, dass er keine Ratschläge geben wird und stattdessen 12 Frauen vorstellt, die stilsicher sind.

  • Reply
    Ena
    7. Januar 2017 at 10:09

    Das Buch klingt hätte ich wahrscheinlich vor deiner Bewertung gekauft… Danke hierfür, doch da spar ich lieber mein Geld 🙂

    Liebe Grüße
    Ena

    • Reply
      Saskia
      7. Januar 2017 at 10:54

      Schau dir mal die Leseprobe an. Vielleicht gefällt es dir ja doch und du hättest es gemocht. Ich selbst habe es leider nicht gerne gelesen und finde andere Modebücher spannender und schöner geschrieben.

  • Reply
    Tina Carrot
    10. Januar 2017 at 20:41

    Echt schade, weil ich irgendwie hätte ich von Wolfgang Joop mehr erwartet (er kam mir auch bei GNTM immer total sympathisch vor!), aber wahrscheinlich hätte ich den Stil auch nicht lange ertragen und hätte das Buch irgendwann bei Seite gelegt und nie wieder darin geblättert.

    Ich glaube, dass ich meinen Stil schon gefunden habe, wobei ich trotzdem immer mal wieder gern experimentiere und elegante Elemente mit einem casual Chic verbinde.

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    • Reply
      Saskia
      11. Januar 2017 at 5:35

      Ich glaube auch, dass ich meinen Stil eigentlich gefunden habe. Trotzdem experimentiere ich sehr gerne. Gerade mit dem Blog hatte ich dahingehend so eine Phase. Die ist jetzt mehr und mehr abgeflacht und ich kaufe kaum noch neue Teile, weil viele dann doch einfach gar nicht richtig zu mir passen.
      Das Buch kann ich dir gerne mitnehmen, wenn wir uns das nächste Mal sehen.

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